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anders Burkhard Cürten; zahlreiche, unterschiedliche künstlerische
Aktivitäten und Aktionen bestimmen seit den 90er Jahren sein Leben;
z.B. die Phase mit der witzigen Titelanspielung: „Kuh-bismus“.
In der Tat drehte sich alles um gemalte Kühe, allerdings auch mit
kritisch-ironisierenden Anspielungen auf Massentierhaltung, Milcherzeugung
und deren Verpackungsmüll. Daraus entstand die raumgreifende Installation
mit Tetrapacks als Multiples. Oder ein malerischer Ansatz! Schichtungen von Bildebenen, neben- oder übereinander, erzeugen den Eindruck von Raumschachtelungen; dazu die Überschreitung von sonst durch Rahmung bestimmte Bildgrenzen mit weit überlappenden Stoffbahnen, der Kontrast von nichtbunten und bunten Farben. Daneben ist auffallend, dass ein Bildteil wie ein Stab abgetrennt und leicht versetzt neben dem Bild montiert ist. Neben diesem „Markenzeichen“ hat Burkhard Cürten ein weiteres entwickelt, hervor-gehend aus dem Balkencode, der auf allen möglichen Waren aufgeklebt ist. Diese Balken kehren in den gitterartigen Strukturen auf den Bildern, auch in den gegeneinander gesetzten Bildräumen mit kontrastierender Bewegungsillusion und ganz klein auch in der Bildsignatur wieder. Ein weiterer, neuer Ansatz von Cürten scheint mir in seiner Hinwendung zu einem kategorialen Denken in Bezug auf technische Möglichkeiten für künstlerische Gestaltung, aber auch in philosophisch-erkenntnistheoretischer Hinsicht zu sein: die Problematik von z.B. Raum, Zeit, Substanz und Virtualität beschäftigt ihn. Eine Umsetzung dieser tastenden Denkprozesse können wir in seinen Performances zu seiner „beam up art“ erleben. Kurt
Scheffels, Kunsthistoriker, 2002 |
| Vita (Auswahl) | 1965
geboren in Hückeswagen 1968 erste künstlerische Ausdrucksversuche, ”das Urknäuel” 1971- 82 regelmäßige Teilnahme am Kunstunterricht der St. Antonius Grundschule und Realschule in Wipperfürth 2000- 01 Berufung zum Künstlerischen Beirat des Kunstvereines Bergisches Land e.V. 2001 Aufnahme in BBK Bergisches Land , Mitglied der Aufnahmejury 2002 Gründungsmitglied kunstfluss wupper e.V. bis 2003 Mitglied des Vorstandes |
| Einzelausstellungen (Auswahl) |
2000
- Mitwirkung beim Haackeschen Kunstprojekt “der Bevölkerung“
durch Beteiligung der bergischen Bevölkerung - Ausstellung in der Villa Hochgürtel... „die letzte ihrer Art“, Wipperfürth |
| Ausstellungsbeteiligungen
(Auswahl) |
2001
- „BSE“ Ausstellung in der Galerie Pentagram, Bonn |
Projekte
(Auswahl) |
2002
- „72-Stunden Kunst“, ehem. Huppertsbergfabrik, Wuppertal,
Beam up art 2003 - Durchführung von Kunstfluss Wupper 2003 Teilnahme in Kooperation mit Maria Schätzmüller-Lukas: vierteilige Installation „von der Bevölkerung“, (Katalog) Beginn der Realisation des „Wasserkraftkinos“ für Kunstfluss Wupper |
| Homepage | www.artburg.de www.beam-up-art.de |
| und ab die Post |